Herstellung

Wer das Bejer probiert hat, stellt schnell fest, dass es sich geschmacklich von den Bieren der Großbrauereien unterscheidet.

Großbrauereien wenden verschiedene Maßnahmen an, um ihr Bier haltbarer zu machen. Es wird durch Kurzzeiterhitzung oder Pasteurisation behandelt. Daneben kommt der Kunststoff Polyvinylpolypyrrolidon zum Einsatz, mit dem die Gerbstoffe des Malzes entfernt werden sollen. Das Reinheitsgebot verbietet solche Vorgehensweisen nicht.

 

Unser Bier wird nach der Gärung unbehandelt abgefüllt. Sie können das Bejer in seiner Ursprünglichkeit genießen.


Zutaten

Das Reinheitsgebot sieht in seiner ersten Fassung lediglich Wasser, Hopfen und Malz vor. Erst später kam noch die Hefe dazu, als die Wirkungsweise im Brauprozess bekannt wurde. Wir halten das Reinheitsgebot bewusst nicht ein.

 

Bei unserem hellen Bier sorgen z. B. noch Orangenschalen, die anschließend herausgefiltert werden, für einen frischen Geschmack.

 

Darüber hinaus ist bei unseren Bieren noch Zucker hinzugefügt. 

Unter dem Punkt Nachgärung lesen Sie, warum wir das machen.


Nachgärung

In der industriellen Herstellung wird das sog. Jungbier (nach der Hauptgärung) mit Kohlensäure angereichert. Dies findet unter Druck in meist mehrere Meter hohen Gärtanks statt.

Bei einem handwerklichen Brauen wird die Kohlensäure durch den Zusatz von Zucker provoziert.

Eine vordefinierte Restmenge vergärbarer Zucker wird im Fass oder in der Flasche zu Ende vergoren. Das entstehende Kohlendioxid kann nicht entweichen und es entsteht im Behälter Druck. Das Kohlendioxid wird deshalb gezwungen, sich in der Würze zu lösen.

So entsteht das prickelnde Aroma des Bieres.

 

Der Zucker ist nach diesem Gärvorgang nicht mehr enthalten. Eine Verpflichtung zur Deklaration des Zuckers als Zutat bestünde im Grunde nicht - wir geben es aber dennoch an.